30. Lange Nacht der Museen in Berlin Sonnabend, 28. Januar 2012, 18.00 bis 2.00 Uhr
Im kommenden Jahr feiern Berlin und Brandenburg ein gemeinsames historisches Jubiläum: Am 24. Januar 2012 jährt sich der Geburtstag von Friedrich dem Großen zum 300. Mal. Zahlreiche Stätten seines Wirkens widmen sich im Laufe des Jahres dieser facettenreichen Person der europäischen Geschichte mit Ausstellungen, Konzerten und Führungen und auch die Lange Nacht steht im Zeichen des Jubiläums.
Rund 70 Berliner Museen laden diesmal in ihre Ausstellungen und Sammlungen ein. Wie immer gibt es besonders vergnügliche und abwechslungsreiche Programme zu erleben, spezielle Führungen, Workshops, aber auch Filme, Konzerte und Mitmach-Aktionen. Etliche Museen beziehen sich in ihren Programmen direkt auf den 300. Geburtstag Friedrich des Großen, und so mischt der Alte Fritz in dieser Nacht ordentlich mit:
Im Schloss Charlottenburg kann seine ehemalige Residenz in Augenschein genommen werden, ein Vortrag im DDR-Museum erinnert an die zwiespältige preußische Tradition zu DDR-Zeiten und das Anti-Kriegs-Museum gestaltet eine Sonderausstellung über den Preußenkönig zwischen Krieg und Frieden. Welche Beziehung der bekannteste Hohenzoller zum Hanf hatte, beantwortet das bundesweit einzige Hanf Museum und im Computerspielemuseum lassen sich originale Schlachten des 18. Jh. simulieren. Auf den Spuren des Monarchen können kleine und große Leute in der Berlinischen Galerie eigene Skulpturen bauen oder im Labyrinth Kindermuseum Berlin den streng durchgeplanten Tagesablauf des „flinken Fritz“ nachempfinden.
Neu dabei sind bei der 30. Langen Nacht die Filmakademie Kelle mit ihrer historischen Kamerasammlung, das Historiale Berlin Museum mit einer Ausstellung zur Geschichte Berlins und der berühmt-berüchtigte Tränenpalast, der den deutschen Alltag in Zeiten von Teilung und Grenze veranschaulicht.
Detailliertes Programm unter www.lange-nacht-der-museen.de
Bild & Quelle: Kulturprojekte Berlin GmbH
