
Die Geschichte des Classik Hotel Alexander Plaza – Tradition trifft modernes Berlin
Mitten im historischen Herzen Berlins, im traditionsreichen Marienviertel, befindet sich das Classik Hotel Alexander Plaza – ein stilvolles Boutique-Hotel mit bewegter Geschichte. Das Hotel an der Rosenstraße vereint Berliner Historie, architektonischen Charme und modernen Komfort in einzigartiger Weise.
Ein Hotel im ältesten Teil Berlins
Das Classik Hotel Alexander Plaza liegt in einem der ältesten Stadtgebiete Berlins. Bereits im 13. Jahrhundert entstand hier rund um die Marienkirche ein bedeutendes urbanes Zentrum. Die heutige Rosenstraße zählt zu den ältesten Straßen der Hauptstadt und verbindet seit Jahrhunderten Geschichte, Kultur und urbanes Leben.
Die Umgebung des Hotels erzählt von mittelalterlichem Berlin, historischen Handelswegen und der Entwicklung der Stadt zu einer modernen Metropole. Heute profitieren Gäste von der zentralen Lage nahe dem Alexanderplatz, der Museumsinsel, dem Berliner Dom und dem Hackeschen Markt.
Historisches Gebäude mit besonderem Charakter
Das heutige Hotelgebäude wurde um 1900 als repräsentativer Gewerbekomplex errichtet. Ursprünglich beherbergte das Haus einen internationalen Pelzhandel sowie später bekannte Unternehmen der deutschen Uhren- und Elektroindustrie. Während des Zweiten Weltkriegs blieb das Gebäude teilweise erhalten und gehört damit zu den wenigen historischen Bauwerken dieses Viertels, die den Krieg überstanden haben.
Nach umfangreicher Sanierung wurde das Haus in den 1990er-Jahren zu einem eleganten Hotel umgebaut. Seitdem verbindet das Classik Hotel Alexander Plaza in Berlin-Mitte historische Architektur mit modernem Design und hochwertiger Gastlichkeit.
Die Rosenstraße – Ein Ort Berliner Geschichte
Die Rosenstraße besitzt eine außergewöhnliche historische Bedeutung für Berlin. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Straße von einer kleinen mittelalterlichen Gasse zu einer wichtigen Verbindung im Zentrum der Hauptstadt. Die historische Bebauung und die Nähe zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten machen die Lage des Hotels besonders attraktiv für Städtereisende, Kulturinteressierte und Geschäftsreisende.
Ausführliche Informationen zur Rosenstraße finden Sie hier →
Die Heidereutergasse und jüdisches Leben in Berlin
Direkt angrenzend an das Hotel befindet sich die historische Heidereutergasse. Hier stand Anfang des 18. Jahrhunderts die erste Synagoge Berlins – ein bedeutender Ort jüdischer Geschichte in Deutschland. Heute erinnert das Denkmal Alte Synagoge Berlin an diesen wichtigen Teil der Berliner Kulturgeschichte.
Das Classik Hotel Alexander Plaza liegt damit an einem Ort, der Vergangenheit und Gegenwart Berlins auf besondere Weise verbindet.
Ausführliche Informationen zur Heidereutergasse finden Sie hier →
Stilvolles Boutique-Hotel in Berlin Mitte
Heute steht das Classik Hotel Alexander Plaza für stilvolle Übernachtungen im Herzen der Hauptstadt. Gäste genießen:
- elegante Zimmer & Suiten
- modernes Design mit historischem Flair
- zentrale Lage in Berlin Mitte
- kurze Wege zum Alexanderplatz und zur Museumsinsel
- exklusive Tagungs- und Businessflächen
- hochwertige Gastronomie und persönliche Gastfreundschaft
Das Hotel ist ideal für Städtereisen nach Berlin, Business-Trips, Tagungen, Wochenendaufenthalte und Kulturreisen.
Die Rosenstraße
Die Rosenstraße liegt in einem der ältesten Stadträumen Berlins: im Marienviertel.
Die Forschungen gehen heute davon aus, dass die Ansiedlungen Cölln um 1180, Berlin mit der Nikolaikirche und dem Molkenmarkt um 1200 und ein weiterer Stadtraum, in dem in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts die Marienkirche errichtet wurde, um 1220 gegründet worden sind. Erst wesentlich später, nämlich in der Mitte des 15. Jahrhunderts, entstand im nördlichen Teil der Spreeinsel der Schloss Bezirk.
Das Classik Hotel Alexander Plaza liegt an der Rosenstraße 1. Die Rosenstraße zählt zu den ältesten Straßen Berlins. Bis in das 17.Jahrhundert hinein führten sie den Namen „Hurengasse“. Dieser Name wird 1583 im Totenregister der Marienkirche angeführt, ebenso wie 1624 im Trauregister derselben Kirche. Im Laufe des 17. Jahrhunderts erhielte die Gasse den Namen „Rosenstraße“. Es sei dahingestellt, ob dieser Name für die Menschen in der jener Zeit rühmlicher geklungen haben mag. Denn als Rosengasse oder Rosenstraße wurden damals nicht selten in ironischer Wiese Gassen bzw. Straßen bezeichnet , die wegen ihrer Unsauberkeit oder wegen des schlechten Rufes ihrer Bewohner bekannt waren.
Die Rosenstraße wurde im 17. Jahrhundert im Zuge der Festungsbauten gepflastert und erhielt einen Brunnen.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts war die Bebauung in der Rosenstraße sehr uneinheitlich. Die Häuser hatten, eins, zwei und manchmal drei Stockwerke mit teilweise ausgebauten Dachgeschossen. 1894 wurde die östliche Gebäudereihe mit insgesamt 31 Häusern vollständig abgerissen. Auf dieser Seite entstand 1895/1896 eine in gewisser Maße repräsentative vierstöckige Bebauung. Architekten waren H. Kayser und Otto March, der Vater von Terner March, der für die Olympischen Spiele 1936 das Olympiastation in Berlin baute. Die Bebauung auf der gegenüberliegenden Seite bleibe uneinheitlich, u.a. fand sich dort auch ein Haus aus dem Jahre 1760.

So sah die Rosenstraße Ende des vergangenen Jahrhunderts aus. Die Straße war von 13 auf 20m verbreiteter worden, so dass sie als Hauptverkehrsader zwischen dem Nordosten Berlins und der Altstadt an Bedeutung gewann.

Dieses Bild zeigt um die Jahrhundertwende jenes Gebäude, was heute den baulichen Kern des Classik Hotel Alexander Plaza ausmacht. Es zeigt die Ecke Rosenstraße / und der heutigen Luisa-Karch-Straße.
Alt-Berlin wurde im Frühjahr 1945 systematisch bombardiert. Es blieb eine Ruinenlandschaft mit einigen Bauten, die unzerstört oder wenig zerstört waren. Hierzu zählen auch das Gebäue des heutigen Hotels, die Rosenstraße 1. Die Stadtplaner im Osten Berlins wollten in diesem Teil der Stadt nach dem 2. Weltkrieg, bewusst einen zentralen Raum gestalten. IN gewisser Form ein Zentrum der DDR. Dabei spielte die Vorstellung von großen Flächen mit einer vielstöckigen Randbebauung anscheinen eine prägende Rolle. In diesem Sinne wurde teilweise der Alexanderplatz gestattet und ebenso der Raum zwischen Spree und Bahnhof Alexanderplatz, mit dem monumentalen heutigen Fernsehturm und Aussichtsturm.
Mit jener Planung endetet dann offenbar die stadtgestalterische Phantasie. Der Bereich, in dem haute das Classik Hotel Alexander Plaza liegt, zeigt dies sinnfällig: Eine Ansammlung von Parkräumen und Spielplätzen, die wegen ihrer Lager nur zum Teil angenommen wurden. Dazu ein Hochhaus. Die Rosenstraße wurde zu einem Hinterhof, zum Hinterhof eben jenes elfstöckigen Baukomplexes Spandauer Straße/Karl-Liebknet-Straße. Um diesen realisieren zu können, wurden sogar zwei Häuser der erhalten gebliebenen Gebäudebereich auf der östliche Seite der Rosenstraße abgerissen.

Ein Blick von ca. 1960 in die Rosenstraße: Rechts das Classik Hotel Alexander Plaza, gegenüber das Gebäude vom heutigen Instituto Cervantes. Im Hintergrund die St. Marienkirche, im gotischen Stil
Die Heidereutergasse
Die Heidereutergasse befindet sich heute angrenzend an den kleinen Park, dem Denkmal alte Synagoge Berlin Mitte und ist der Weg zur Tiefgarage des Hotels.

Die Gasse sollte für das Judentum in Berlin eine große Bedeutung erlangen. Früher war sie eine kleine Gasse zwischen dem heutigen Hotelgebäude und dem Nachbarhaus. Am Anfang des 18. Jahrhunderts kaufte die „Judenschaft“ der Stadt in der Heidereutergasse einen Raum, auf welchem die erste Synagoge Berlin errichtet wurde. Die damals in Berlin lebenden Juden, ca. 120 Familien mit knapp 600 Personen, wohnten überwiegend einige hundert Meter südlich von diesem Ort, in der „Jüdengasse“, in der Nähe des früheren „Judenhofes“. Der Bauz der Synagoge war mit Auflage genehmigt worden, dass das Bauwerk nicht höher sein durfte als ein einstöckiges Bürgerhaus eines Christen. Deshalb wurde die Synagoge unter das Straßenniveau der Umgebung gebaut. Die gläubigen mussten also hinabgehen, um das Haus betreten zu können. 1714 wurde die Synagoge in Anwesenheit der königlichen Familie eingeweiht. Der einfache und schmucklose rechteckige Saalbau ähnelte durch den schlichten Kirchenbauten jener Zeit, von denen die Garnisonskirche die bekannteste war. In den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts gestaltet Eduard Knoblauch die Synagoge außen und innen um.
Weder die Synagoge in der Heidereutergasse noch die sei umgebenen den Gebäude der Gemeindewarltung wurden in der Pogromnach vom 9. Auf den 10. November 1938 zerstört noch beschädigt. Der Grund dafür lag vermutlich darin, dass diese Gebäude bereits enteignet waren. Eigentümer wurde die Deutsche Reichspost. Die letzten jüdischen Gottesdienste wurden vom 13. – 20. November 1942 abgehalten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Deportationen aus Berlin bereits seit über einem Jahr im Gange.
Vermutlich erst im Februar 1945 fielen die Synagoge und die angrenzenden Gebäude den Luftangriffen zum Opfer. Dort wo die Heudereutergasse ursprünglich begann, befindet sich heute das Classik Business Space, angrenzend an das Hotel.
Die Geschichte des Gebäudes Classik Hotel Alexander Plaza
Eine wechselvolle Gesichte hat das Gebäude in der Rosenstraße 1, dem heutigen Classik Hotel Alexander Plaza erlebt. Könnten Steine reden, würden sie nicht nur von den historischen Ereignissen, die sich unmittelbar vor dem Haus abgespielt hatten, erzählen, sondern auch aus dem „Innenleben“ plaudern.
Ursprünglich befand sich auf dem Areal, auf dem später das Gewerbegebäude gebaut wurde, mehrere kleine Gebäude. Diese wurden auf Grund einer „Auflassung des Königlichen Amtsgerichts“ durch den Pelzwarenhändler Siegfreid Abrahamsohn am 04. April 1898 erworben. Kurz danach erfolgte der Abriss dieser Gebäude und es entstand das Gewerbekomplex Rosenstraße 1 und Fertiggestellt 1900.
Stadtplan: links ursprüngliche Bebauung, rechts neue Bebauung als Gewerbefläche; es fällt auf, dass die schmale Gasse an der 63 dem Neubau zum Opfer fiel

Nach Fertigstellung des Gebäudes belegten Abrahamsohn mit einem Pelzhandel und ein Elektro-Händler die großzügig ausgelegten Räumlichkeiten. Pelze aus aller Welt nahmen von hier aus ihren Weg n die Kleiderschränke und Wohnstuben.
Am 1. Januar 1933 mietete sich die ALPINA aus Eisenach, eine der ältesten Uhrenmachergenossenschaften Deutschland, in dieses Haus ein. Der Einkauf von Uhrenteilen und die Montage von Uhren waren das Tätigkeitsfeld. Von hieraus landeten die Uhren in fast 3000 Uhrengeschäften in ganz Deutschland. Die Firma, die 1883 in der Schweiz unter Unio Horlogère hervorgegangen war, erlebte mitten in Berlin ihre Blütezeit. Verbreift ist auch, dass 12. August 1942 das Gebäude an die Uhrenfirma übergegangen ist. Nach der teilweisen Zerstörung des Hauses im Jahre 1945 betreib man unter dem Namen Dugena das Uhrengeschäft trotz aller Widrigkeiten unter Notbetrieb weiter. Erst 1953 entschied man, den Sitz nach Darmstadt zu verlegen.
Nach dem Auszug von Dugena mietete ein privater Händler von Elektromaterialien das Haus. Drei Jahre später schlug hier die deutsche Handelszentrale für Technik ihr Zelt auf. Daraus entwickelte sich die Gro0handelsgesellsahdft GHG, eine von 15 solcher Einrichtungen in der DDR. Die GHG, die dem Ministerium für Handel und Versorgung in der DDR unterstellt war, verteilte von hieraus Waren auf die Kaufhäuser und zu den Einzelhändlern. Schwerpunkt waren Elektromaterialien, Foto/Optik, Uhren und Schmuck. Auch Konsumgüter, wie Farbfernseher, die als Mangelware in der DDR galten, wurden gehandelt. Ganz nach dem Motto, jede Revolution fangt in der Hauptstadt an, wurde der Gesellschaft eine größere Menge begehrter Konsumgüter zur Verteilung gebilligt.
Das hatte wiederum zur Folge, dass sich ein regelrechter Einkaufstourismus in die Hauptstadt ergoss. Aus allen Teilen der DDR zog es besonders am Wochenende ein Tross von „konsumhunriger“ Bürgern in die Hauptstadt, um die begehrten Waren zu erhaschen.
die fast 100 Verwaltungsmitarbeiter organisierten den Verkauf von Waren mit einem Gesamtvolumen von bis zu 300 Millionen Mark. Mit dem Fall der Mauer und der Einführung der Deutschen Mark wurde die GHG überflüssig. Zu Schleuderpreisen wurden die letzten Waren verkauft.
Die Glocken der naheliegenden Marienkirche läuteten Anfang 1992 ein neues Zeitalter des Gebäudes ein: die damalige Treuhand schreib das geschichtsträchtige Haus zum Verkauf aus. 64 Bewerber reichten ihre Nutzungskonzepte ein. Von Anfang an dabei war auch Wolfgang Loock aus Köln. „Es war die Liebe auf den ersten Blick“ erinnerte sich Loock. Mit einem Konzept und Machbarkeitsstudie untermauerte er sein Angebot.

Bis letztendlich Wolfgang Loock die Übergabe des Objektes erhielt, musste noch einige Hürden genommen werden. Denn nach erstem Zuwendungsbescheid gab es Restitituionsansprüche der Familie Abrahmsohn sowie der Rewe-Handelskette, di die Dugena Anteile erworben hatte.
Letztendlich ginge das Gebäude an Herrn Loock über und das Kölner Architekturbüro Plan² mit Peter Becker begleite das Projekt. In Betrieb genommen wurde das Hotel im Sommer 1997, nach über 2 Jahren Bauzeit. Heutiger Besitzer der beiden Gebäudeteile ist die Convalor GmbH & Co.KG, die wiederum einen Betreibervereinbarung mit der Classik Hotel Collection GmbH und dem Classik Hotel Alexander Plaza sowie dem Classik Business Space seit mehreren Jahrzehnten gefunden hat.
FAQ
Wann wurde das Gebäude des Classik Hotel Alexander Plaza errichtet?
Das Gebäude an der Rosenstraße 1 wurde um 1900 als Gewerbekomplex fertiggestellt. Zuvor hatte der Pelzwarenhändler Siegfried Abrahamsohn das Grundstück im Jahr 1898 erworben und die dort vorhandenen kleineren Gebäude abreißen lassen.
Wie wurde das Gebäude genutzt, bevor es ein Hotel wurde?
Zunächst waren in dem Gebäude ein Pelzhandel und ein Elektrohandel untergebracht. Später nutzten unter anderem die Uhrengenossenschaft Alpina, das Unternehmen Dugena sowie eine Großhandelsgesellschaft der DDR die Räumlichkeiten.
Seit wann wird das Gebäude als Hotel genutzt?
Nach einer mehr als zweijährigen Bau- und Sanierungsphase wurde das Hotel im Sommer 1997 eröffnet. Seitdem verbindet das Classik Hotel Alexander Plaza historische Architektur mit modernem Hotelkomfort.
Warum ist die Rosenstraße historisch bedeutsam?
Die Rosenstraße gehört zu den ältesten Straßen Berlins und liegt im historischen Marienviertel. Ihre Geschichte reicht mehrere Jahrhunderte zurück und spiegelt die Entwicklung Berlins von einer mittelalterlichen Stadt zu einer modernen Metropole wider.
Welche Bedeutung hat die Heidereutergasse neben dem Hotel?
In der Heidereutergasse wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts die erste Synagoge Berlins errichtet und im Jahr 1714 eingeweiht. Heute erinnert das Denkmal Alte Synagoge Berlin an die Geschichte dieses bedeutenden Ortes jüdischen Lebens.


